Ausserparlamentarischer Abend

Ausserparlamentarischer Abend an der Charité                                   30.05.2011

 

Gastgeber und eingeladene Besucher des traditionell einmal jährlich stattfindenden parlamentarischen Abends der Charité wurden in diesem Jahr bereits vor der Eingangstür zur Hörsaalruine mit erlesenen Köstlichkeiten überrascht. Der von Student_innen, Mitarbeiter_innen und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft ausgerichtete „ausserparlamentarische Abend“ wartete unter anderem mit dem auf dem freien Markt nur sehr schwer erhältlichen Prädikatssekt der Marke „Château Sparité“ auf, der alsbald in Strömen floss.

Unter den prominenten Gästen des ausserparlamentarischen Abends wurden unter anderem der Vorstandsvorsitzende der Charité, Prof. Einhäupl, die Dekanin Prof. Grüters-Kieslich, Wissenschaftssenator Zöllner, SPD-Landeschef Müller und die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Berliner Grünen, Anja Schillhaneck, gesichtet.

Abgesehen vom leiblichen Wohl der Besucher kümmerten sich die Veranstalter des ausserparlamentarischen Abends mit großem Elan um die Verbreitung von Informationen über die mangelhaften Bedingungen in Lehre und Forschung. Insbesondere wurden dabei die Forderung nach mehr Transparenz bei der Verwendung von Fakultätsmitteln, die kritische Raumsituation in der Lehre, die Auslaufbedingungen für den Regelstudiengang und der unsinnige Personalabbau im Charité-Centrum 2, das für die vorklinische Ausbildung der Medizinstudenten zuständig ist, angesprochen und auf Posterwänden illustriert.

Unter idealen Bedingungen für eine Freiluftveranstaltung bei hochsommerähnlichen Temperaturen wurde in entspannter Atmosphäre diskutiert, ohne den offiziellen parlamentarischen Abend zu stören. War dies vielleicht die Geburt einer neuen Traditionsveranstaltung?

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